In der Straße von Gibraltar tümmeln sich einige Arten von Delphinen und Walen. Wenn man eine Tour mit der Organisation firmm plant, lernt man auch, warum die Tierchen sich just dort sehr gern aufhalten, wie sie so leben und warum ein Delphinareum böse ist. Um den Blog kurz zu halten: lest einfach selbst auf der Webseite firmm nach!

Wir hatten mit unserer Tour jedenfalls einen guten Tag erwischt. Man kann nämlich ebenso leer ausgehen. Zurückkommen, ohne einen Fisch gesehen zu haben. So gemein ist die Natur manchmal. Nicht aber mit uns. Nach 30 Minuten Ausfahrt gabs den ersten Grindwal zu sehen. Insgesamt kamen wir auf  9 Exemplare. Sovielmal hatte selbst die uns begleitende Meeresbiologin nicht erwartet.

Einen Grindwal kann man recht leicht erkennen. Er hat nur ein Blasloch. Und das befindet sich auch noch seitlich am Kopf. Hohe Fontainen kann man bei dem Grindwal also nicht erwarten. Schade.

Streng genommen passiert bei einem Wal immer das Gleiche. Er taucht auf, um etwas Luft zu tanken. Nach ein paar Atemzügen zieht es ihn wieder nach unten. Schließlich ist tagsüber Jagdzeit. Beim Abtauchen streckt er seine Fluke aus dem Wasser. Ein begehrtes Fotomotiv.

So ganz gleich laufen die Walbeobachtungen dann doch nicht ab. Unser erster Wal war regelrecht verärgert. Wollte doch eine Möwe auf ihm landen und rasten. Das wollte der Wal wiederum nicht. Weg war er. Ein anderer Bursche war neugierig auf uns. Er drehte eine Runde um unseren Kahn und possierte für die Kamera. Wir liebten ihn.

Tarifa – Tag des Grindwals
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2 Kommentare zu „Tarifa – Tag des Grindwals

  • 1. Juli 2014 um 12:05 pm
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    Lucky you: Bei meiner Tour, auch mit firmmm, gabe es nur Delfine zu sehen.

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    • 1. Juli 2014 um 3:17 pm
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      yep. Wir waren Glückspilze. Pitschnasse Glückspilze. Bei soner Bootstour kam schon mal etwas Wasser über die Reling geschwappt.

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