Sevilla wird mir als sehr lustige Stadt in Erinnerung bleiben. Man kann hier so einige Reisende kennenlernen.
Der einfachste Weg, Leute in fremden Städten kennenzulernen, ist die Übernachtung in Mehrbettzimmern/ Hostels oder aber eine Free walking tour.

Ich machte beides.
Im Hostel buchte ich ein 6Bettzimmer. Ganz am Anfang war da Konstantin, ein Deutscher, der demnächst nach München zieht. Wir werden uns also wohl wiedersehen.
Am zweiten Tag tauchte in meinem Zimmer Yurie aus Japan auf. Nur Minuten später ein Inder. Er stellte sich als Nipon vor. Fand Yurie sehr lustig 😉
Tags darauf kam eine Horde südkoreanischer Mädels an. Sie kamen aus Cannes. Eines der Mädels ist Regisseurin. Sie durfte in Cannes ihren Film vorstellen. Es ist ein Drama. Mutter fällt ins Koma. Tochter sorgt sich um sie. Und es gibt kein HappyEnd!
Für alle Cineasten: googelt nach Kwon Hyun-ju und ihrem Titel “soom” (in englisch “breathe”)!

Eines der südkoreanischen Mädels wurde in Paris beklaut. Nun hasst sie Paris. Das hat die Stadt natürlich nicht verdient. In Sevilla hat sie sich auch noch ihren Fuß verstaucht. Sie hat einfach kein Glück. Sevilla ist aber trotzdem ok für sie.

Auch die free walking tours waren toll. Ariadne, unser Guide, zeigte uns ihre Stadt mit viel Herz und Witz. Also kam fast die gleiche Gruppe am nächsten Tag wieder und startete mit Ari noch eine zweite Tour. Und das die Gruppe Spaß hatte, kann man, glaub ich, in den Fotos sehen.

Etwas Kultur haben wir auch noch unternommen. Wir versuchten, die Kathedrale zu besuchen. Aber nach Toledo und Córdoba war ich etwas verwöhnt. Bemerkenswert ist halt das Grab von Christopher Kolumbus, das sich just in der Kathedrale befindet.

Das Alkazar ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es diente als Herrschersitz und ist ein reichlich ausgestatteter Park, in dem auch noch feine alte Häuser stehen. Mein Reiseführer schrieb, dass man sich so das Paradies vorstellen könnte. Feiner Vergleich!

Und als letztes kulturelles Highlight in Sevilla haben wir den mushroom bestiegen. Offiziell heißt das gute Stück Metropol Parasol. Man muss als Stadt schon Mut haben, um solch ein Kunstwerk hinzustellen.

Sevilla
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