Die Insel Miyajima ist eine Stunde von Hiroshima entfernt. Etwas Zug fahren, in die Fähre umsteigen und schon ist man da. Ich muss den JR- Pass mal loben. Eine feine Erfindung für Reisende.

Bekannt ist Miyajima für seinen im Wasser stehenden Tori. Dumm nur, wenn man die Ebbe & Flutzeiten nicht berücksichtigt. Habe ich natürlich nicht.

Nun steht das Tor die nächsten paar Stunden auf dem Trockenen. Die typischen Fotos werden mir also nicht gelingen. Es regnet eh. Dafür kann man das Ding von nahem betrachten: die  Pfosten sind mächtig und mit Muscheln und Geldstücken übersät. Der Wasserstand bei Flut ist gut an den Muscheln abzulesen, die sich da am Holz festklammern.

Mit eintretender Ebbe bevölkern die Einheimischen den Strand. Sie durchkämmen den frischen Schlick nach Muscheln. Offensichtlich ist das eine beliebte Art von Wochenendausflug für groß und klein.

Miyajima, 2016, Tori während der Ebbe

Miyajima, 2016, Tori während der Ebbe

Miyajima, 2016

Miyajima, 2016, Muschelsuche während der Ebbe

Miyajima, 2016, Muschelsuche während der Ebbe

Miyajima, 2016, Muschelsuche während der Ebbe

Die Insel ist bevölkert von handzahmen und sehr hungrigen Rehen. Die Strandgänger erfreut der Rehbesuch nur gering.
Die Insel ist bevölkert von handzahmen und sehr hungrigen Rehen. Die Strandgänger erfreut der Rehbesuch nur gering.

 

Miyajima
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