Die ersten 5 Tage Lissabon sind rum.

Was sofort auffällt: Man läuft entweder einen Berg hinauf oder eben einen Berg hinunter. Flachetappen sind hier sehr rar gesät. Die Einheimischen sind sehr freundlich und aufmerksam. Man kann (nahezu) unbedenklich über die Strasse sausen. Die Autofahrer bremsen einfach mal für den Fußgänger. Sowas. Die öffentlichen Verbindungen sind toll. Nur sollte man ein gültiges Ticket haben. Sonst darf man den 100fachen Preis des Tickets löhnen. Das ist mir heute passiert. So ganz erschloss dieser Ticketdschungel sich mir nicht. Aber ich schrieb ja schon, dass die Lissaboner freundliche Zeitgenossen seien. Ich kam mit dem regulären Ticketpreis als Strafe davon.

Mitten in der Stadt steht ein Fahrstuhl, der die Passanten über die Dächer der Stadt katapultiert. Das erste Foto entstand übrigens am frühen Morgen, vor Öffnung des Fahrstuhls. Links steht schon der Fahrstuhlführer und wartet geduldig auf seinen Schichtbeginn. Dann beginnt der Touristenansturm auf den Lift und die Warteschlange wird unerfreulich lang. Errichtet wurde der Lift bereits 1902. Er soll die Stadtteile Baixa und Chiado verknüpfen. Das tut er bis heute.

Lissabon, 2014, Elevador de Santa Justa
Lissabon, 2014, Elevador de Santa Justa
Lissabon, 2014, Elevador de Santa Justa
Lissabon, 2014, Elevador de Santa Justa
Lissabon, 2014, Elevador de Santa Justa
Lissabon, 2014, Elevador de Santa Justa

Durch Lissabons schmale Gassen fahren noch immer etliche Tramlinien. Die Touristen haben die Tram No. 28 für sich entdeckt. Fährt die sie doch an alle hot spots der Stadt vorbei. Einziger Nachteil: man könnte sich wie in einer Sardinenbüchse fühlen. Ich hab das Treiben lieber von außen betrachtet.

Lissabon, 2014, Tram No. 28
Lissabon, 2014, Tram No. 28
Lissabon, 2014, Tram No. 28
Lissabon, 2014, Tram No. 28
Lissabon, 2014, Mietauto und 2Taktstinker
Lissabon, 2014, Mietauto und 2Taktstinker

Vor 40 Jahren endete die Diktatur unblutig durch die Nelkenrevolution. Darauf sind die Leute hier mächtig stolz. Aktuell sind überall in der Innenstadt Fotos aus der Zeit, just an den Orten des damaligen Geschehens, aufgestellt. Man kann das Aufbegehren so gut nachempfinden.

Lissabon, 2014, Revolution
Lissabon, 2014, Revolution
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Die Brücke steht tatsächlich in Lissabon und überspannt den Tejo. Ihre Ähnlichkeit mit der Golden Gate Bridge in San Franzisko ist kein Zufall. Sie wurde von der gleichen amerikanischen Firma noch zu Zeiten der Diktatur aufgestellt. Daher durfte sie auch den Namen des Diktators tragen – die Salazar-Brücke. Da aber ein Nelkenrevoluzzer am Tage der Revolution selbiges Datum auf die Brücke schrieb, heißt sie nun auch so: Ponte 25 de Abril.
Als Fußgänger war ich überrascht, was für einen Lärm der Verkehr über die Brücke macht.

Lissabon, 2014, Ponte 25 de Abril
Lissabon, 2014, Ponte 25 de Abril
Lissabon, 2014, Ponte 25 de Abril
Lissabon, 2014, Ponte 25 de Abril

Belem.
(hier schreib ich noch was, wenn ich mehr in Muse bin…)

Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos, 1. Versuch
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos, 1. Versuch
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos, 2. Versuch
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos, 2. Versuch
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos, Grabmal von Luís de Camões
Lissabon, 2014, Mosteiro dos Jerónimos, Grabmal von Luís de Camões
Lissabon
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